Ein Bild sagt oft mehr als 1.000 Worte

Aber ich sag’ trotzdem noch was dazu: “Herr Schäuble – es reicht! War Ihre groteske Datensammelwut noch als simplere Verirrung einzuschätzen, so ist das Vorhaben die Unschuldsvermutung zur Terrorabwehr quasi umzukehren ein Frontalangriff auf die Grundwerte der Bundesrepublik. Eine pauschale Vorverurteilung des Bürgers, verbunden mit der Frechheit, dass der Verdächtigte seine Unschuld beweisen muss, während es bislang erfreulicherweise so ist, dass Spuren und Zeugen, also die Ermittlungsergebnisse beweisen müssen, dass jemand schuldig ist. Ihre Politik gleicht mittlerweile mehr einem persönlichen Rachefeldzug, als der eines Innenministers, der nach ehrlicher Güterabwägung den besten Weg zum Wohle des ganzen Gemeinwesens zu gehen versucht. Ganz ehrlich: Ich finde Sie sind als Bundesinnenminister nicht mehr tragbar. Wie wär’s mit Ruhestand in Texas?”

Hier gibt’s das Bild. Und bei Udo Vetter und Netzpolitik noch ein paar Artikel zu dem ganzen Themenkomplex “Überwachungsstaat”.

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Keine Kommentare zu „Ein Bild sagt oft mehr als 1.000 Worte“

  • Und was mich am meisten schockiert ist die Gleichgültigkeit, mit der die meisten Menschen das hinnehmen: Ja, ich hab doch nichts zu verbergen… Ich auch nicht – und dennoch will ich nicht bis ins Detail überwacht werden.

  • Ole:

    Helga, Du nimmst mir die Worte von der Zunge. :)

  • Und amals bei der Volkszählung, die harmlos war gegen das, was wir heute haben, haben sie alle demonstriert! Was ist passiert, dass es die Bevölkerung jetzt einfach hinnimmt überwacht und verdächtigt zu werden?

  • Man kann auch aktiv werden. Aber es stimmt, vor ziemlich genau 20 Jahren klang der Protest lauter.