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Das Dings da links
Die Menschen, die hier häufiger vorbeikommen, haben den Unterschied vermutlich schon bemerkt: Die Links in Form kleiner Grafiken zu den übrigen Plattformen, auf denen sich der Mayer tummelt, sind aus der rechten Seitenleiste verschwunden. Dafür gibt es jetzt links dieses Dings, das sich ein wenig “reindrängt”, sobald man mit der Maus drüberfährt. Das ist der technische Unterschied, der wäre aber nicht extra des Schreibens wert. Inhaltlich hat sich einiges geändert.
Facebook ist Geschichte. Ich lasse meinen Account dort veröden, er dient nur noch dazu, dass jemand, der dort mit mir befreundet ist, sich die Kontaktinfos von meiner Seite holen kann. In ein paar Monaten mach’ ich das Ding ganz platt. Diese neue Chronik, der Datenschutz, da gibt es viele Dinge, die mir nicht gefallen. Twitter ist nur noch Twitter in Zukunft, da werde ich keine anderen Dienste mehr aggregieren. Bislang liefen dort die Links zu neuen Blogbeiträgen ebenso auf, wie meine Songs, die ich auf Blip.fm angehört habe. Ist Geschichte und wenn Twitter mit Länderfiltern und ähnlichen Zensur-Unfug weitermacht, dann werde ich auch diesen Account eines Tages abschalten.
Neu ist dafür mein Suppentopf, also der Soup.io Account, ein Dienst, der dazu da ist andere Quellen zusammenzuführen und mit eigenen Beiträgen (die übrigens astrein vordefinierte Kategorien haben) angereichert werden kann. Das Ding ist toll gemacht und auch wenn die Länderkennzeichnung “io” auf das British Indian Ocean Territory hinweist, so sitzt die Betreiberfirma doch in Wien und unterliegt damit europäischem Recht, das ist mir im Zweifel immer noch lieber…
Hier noch ein kleiner Überblick was jetzt hinter den einzelnen Symbolen zu finden ist:
- RSS – der Feed dieser Seite
- Google+ – bislang kaum genutzt, das kann sich aber ändern, wenn der “Traffic” dort zunimmt
- Friend Feed – der Feed dieser Seite plus Twitter
- Twitter – nur Twitter
- Soup – der Feed dieser Seite, Twitter, Blip.fm, Last.fm und eigene Beiträge. Letzteres hauptsächlich Fotos und Links zu Seiten, die mir gefallen.
Sichere E-Mails
Das ist ein Artikel, der sich ausschliesslich an Menschen wendet, die mit mir befreundet bzw. persönlich bekannt sind. Da die Dreistigkeiten bei den Themen Datenschutz, Spam, Attacken und Überwachung immer größer werden, habe ich beschlossen eine vertrauliche Mailadresse einzurichten, die nur per Verschlüsselung arbeitet. Wer also eine ebenfalls eine derartige Mailadresse verwendet und mit mir seinen Schlüssel tauschen möchte, der kann sich bei mir diesbezüglich über das Kontaktformular melden.
Einfach sichere Mailadresse reinschreiben, Fingerprint (sieht z.B. so aus: 12FC 6735 …) mit reinkleben und ich sende dann den öffentlichen Teil meines Schlüssels. Im Gegenzug bekomme ich von Dir Deinen öffentlichen Schlüssel und in Zukunft kann niemand mehr unsere Mails mitlesen.
Klingt paranoid? Mag sein, ist es aber nicht! Du versendest ja auch nicht nur Postkarten, sondern ggf. einen Brief im zugeklebten Kuvert. Oder sogar mal ein Einschreiben!
Zum Verständnis habe ich hier noch eine kleine Linksammlung:
Mandelentzündung
Der Mandel und der Singer. Der Kavka und der Mayer, also nicht ich, sondern mein Namensvetter, der Berni Mayer, alias St. Burnster. So kann man denken, MTV- und Vivazeiten der Protagonisten assoziieren, wenn man in die Story von den zwei Ex-Musikjournalisten reinwächst und ihr neues Leben als Detektive in “Mandels Büro” mit ihnen über mehr als 300 Seiten teilt.
Nein, die Biographie vom Berni Mayer ist anscheinend nie so ganz weit weg, nicht die als Musiker, nicht die als Redakteur beim selben Thema und sogar eine Miniexkursion zur Fußball Bundesliga (und zwar nur die erste! wie in seiner Blogrubrik “Brennerpass”) sind im Buch drin. Wie überhaupt so ziemlich alles drin ist was ein gutes, unterhaltsames Buch braucht. Eine affengeile und gar nicht mal so realitätsferne Story, schön ersonnene Charaktere, ganz viel Musik, Sex und Drogen, der Tod und die falsche Liebe. Es rockt also richtig volle Kanne!
Natürlich habe ich mir das Buch vom Herrn Blogkollegen bestellt, als ich erfahren habe, dass es das gibt. Wenig später hielt ich es in den Händen und wollte eigentlich nur so ein wenig rumblättern, reinschmecken, antesten. Denn ich nehme mir derzeit, sofern ich überhaupt richtig zum lesen komme, die Autobiographie vom Keith Richard zur Brust und war da eigentlich glücklich und zufrieden so mittendrin. Aber “Mandels Büro” hat mich dann doch so gefesselt, dass ich es in wenigen Tagen gelesen habe. Das sagt dann ja wohl schon so ziemlich Alles…
Shopping & Huren
Gestern war der Mayer los, um sich eine neue Winterjacke zu besorgen. Klar hoffte ich darauf, ein Modell zu finden, das schön warm ist, gut sitzt und zu dieser Jahreszeit vielleicht schon im Preis herabgesetzt ist. Allerdings wollte ich einen bestimmten, Regen abweisenden Oberstoff und schwarz sollte das gute, neue Stück auch sein. Ich stromerte also durch die Geschäfte und musste feststellen, dass meine Vorstellungen nicht so leicht zu befriedigen waren.
Als typisches Mannsbild ist es mir am liebsten einfach durch die Gänge zu schlendern und sehr schweigsam, in tiefer innerer Einkehr den Fall zu lösen. Meine Körperhaltung und meine Mimik scheinen dabei etwas in meinem Sinne Erfolgreiches auszustrahlen, denn verkaufstechnisch unaufgefordert angelabert werde ich nur noch von den penetrantesten Vertretern der Spezies Verkäufer/in. Gestern war ich darauf vorbereitet im Erfolgsfall von mir aus noch ein Gespräch mit dem Verkaufspersonal zu führen, da ich unumgängliche Fragen zur Behandlung des Stoffes im Falle der Verschmutzung hatte.
Nach etlichen Läden begegnete mir dann tatsächlich in einem kleinen Geschäft meine Wunschjacke, ich konnte sie sogar noch völlig unbehelligt probieren und befummeln, als sich schließlich eine jüngere Verkäuferin zu mir gesellte. Meine Frage nach der textilen Pflege wurde zu meiner vollen Zufriedenheit beantwortet, der Preis war um sensationelle 50 Prozent reduziert und ich strebte wirklich allerbester Laune der Kasse entgegen.
Hier begann der Wahnsinn. Konnte ich die Anpreisung, dass Mann dazu doch auch ein neues Hemd oder eine chice Jeans wirklich gut gebrauchen könnte noch halbwegs rasch im Keim ersticken, wurde mir auch schon der Antrag für ein Kundenkärtchen serviert. Natürlich ohne Werbung, dafür mit Geburtstagsgeschenk und einer schier unglaublichen Fülle von weiteren, kleinen Vorteilen. Das versuchte ich erst einmal auf die lange Bank zu schieben, als mir ein Kaffee angeboten wurde. Ich bin für Kaffee ja meistens zu haben, gestern war ich allerdings bereits restlos vollgetankt und lehnte daher dankend ab. Daraufhin versuchte die Dame mich zu animieren doch einfach so mal reinzusehen, wenn ich eben in der Stadt unterwegs wäre, mal auf einen Kaffee vorbeizukommen. Mir lag die Frage auf der Zuge: “Und wenn ich jetzt ficken will, dann machen wir das selbstverständlich auch sofort, was?”
Dabei ist es todtraurig zu welchen absurden Verrenkungen das Verkaufspersonal mittlerweile gezwungen wird. Wie aus einer, warum angeblich auch immer erfolgversprechenden Strategie der Gewinnmaximierung irgendwelcher todkranken Marketinggehirne, nur ein ekelhafter Bullshit gerinnt. Es gibt sie zum Glück noch, Geschäfte in denen es anders, in meinen Augen “normaler”, zugeht. Die bekommen künftig den Zuschlag von mir. Auch wenn ich dann länger nach einer neuen Winterjacke suchen muss.
Mayer anderswo
Hier ist ja zur Zeit nix los, warum auch immer… liegt jedenfalls an niemand anderem als mir selbst. Erhellend nicht? Dafür schreibe ich eine kleine, wöchentliche Kolumne beim wunderbaren Oldenburger Lokalteil.
Die Artikel sind zu finden unter der Kategorie /stadtleben/mayers-mogliche-woche/ und machen mir und hoffentlich auch meiner Leserschaft jede Menge Spaß. Vielleicht mag ja der / die ein oder andere von Euch mal reingucken, auch wenn er / sie nicht aus Oldenburg kommt…
Wann es hier richtig weitergeht kann ich nicht sagen. Es gibt einfach viel Anderes zu tun.
Wie man sich einen Bruch hebelt
Der Hebel. Nicht irgendeiner, sondern der, der Europa endgültig mitsamt seiner Währung in den Abgrund hebeln kann…
Zunächst klingt das ja plausibel, was da so an Verlautbarungen in die Welt kommt. Oberflächlich betrachtet. Die 440 Milliarden Euro des EFSF bleiben in der Höhe unverändert, ebenso der maximale, deutsche Anteil daran in Höhe von 211 Milliarden Euro.
Zum Vergleich mal eine andere Zahl: Die Gesamtausgaben des Bundeshaushaltes für 2011 sind mit knapp 306 Milliarden Euro veranschlagt, davon sind knapp 49 Mrd. Euro neue Schulden eingeplant, weil sich die Einnahmen des Bundes im Jahr 2011 nur auf etwa 257 Mrd. Euro belaufen. Deutschland bürgt also mit 82 Prozent seiner Einnahmen eines ganzen Haushaltsjahres! Weiterlesen... »
Das Manifest
Das Manifest wurde von der spanischen Bewegung “Democracia real YA!” verfasst und dankenswerterweise von den “Onlineaktivisten” ins Deutsche übersetzt. Da nicht jedermann täglich bei Facebook unterwegs ist, stelle ich den Text mal hier ins Blog. Das Manifest ist besonders im Hinblick darauf wichtig, weil die klassischen Medien und die etablierten Politiker gemeinsam so scharf darauf sind die Angelegenheit als irgendwie “Wutbürger gegen Banken” hinzudrehen. Es geht aber um sehr viel mehr. Das wird sehr deutlich! Ebenso sind die im Text direkt auf Spanien bezogenen Passagen “überraschenderweise” für die Bundesrepublik und viele andere Staaten in gleicher Weise gültig.
Das Manifest
Wir sind normale Menschen. Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, um denjenigen die uns umgeben eine bessere Zukunft zu bieten.
Einige von uns bezeichnen sich als fortschrittlich, andere als konservativ. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht. Weiterlesen... »
Sicheres Publizieren und der Staatstrojaner
Ich denke das ist etwas für ganz viele Menschen, die im Internet publizieren: Weiterlesen... »
Über den Anstand
“Anstand”, “anständig sein” das klingt heute leicht angestaubt, fast schon wie eine bloße Erinnerung. Dabei ist es durchaus lohnenswert, sich diesem Begriff des Anstandes neu anzunähern.
Ich zitiere zunächst einmal die Wikipedia: “Der anständige Mensch als Idealtypus des Weltbildes der Aufklärung respektiert in Einstellung und Verhalten die Persönlichkeit des Anderen und achtet darauf, dass dieser nicht bloßgestellt (Scham), gedemütigt (Hochmut) oder benachteiligt (Ungerechtigkeit) wird.”
Und weiter: “Persönlicher Anstand kann erlernt, jedoch nicht reglementiert werden; wohl aber können auf Prinzipien des Anstands beruhende Regeln oder Gesetze festgelegt und zur Geltung gebracht werden. Dies geschieht grundlegend in der Erklärung der Menschenrechte.” Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN ist nicht umsonst hier im Blog nachzulesen…
Nun, das Weltbild der Aufklärung mag im heutigen Lauf der Welt aus Geschichtsbüchern von Ferne herüberscheinen und als völlig selbstverständlich genommen werden, aber spannenderweise sehe eher eine gerade eintretende, zweite Aufklärung. Die Aufklärung des Internetzeitalters, das globale Selbstbehaupten der 99 %, einen Angriff auf die Oligarchien und ihr betrügerisches Dominanzgehabe, die allmähliche Geburt einer weltumspannenden, partizipativen Bürgergesellschaft. Weiterlesen... »
Börse? Ja – aber anders
Es krankt ja an allen Ecken und Enden derzeit in unserer parlamentarischen Demokratie, die bei genauer Betrachtung eher zu einer Oligarchie von Parteien, Verbänden und Großkonzernen verkommen ist. Bei der Zustandsanalyse mache ich mir halt so meine Gedanken und hie und da kristallisiert sich ein besonderer Schwerpunkt heraus.
Zu dem Themenkomplex Banken, Börsen, Versicherungen, Anleger und Finanzprodukte ist mir dann doch ein neuer Lösungsansatz eingefallen. Speziell soll es dabei um Futures und Options gehen, also derivative Finanzgeschäfte auf Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Währungen.
Diese Geschäfte sind und bleiben Wettgeschäfte hochspekulativer Natur, ganz egal wieviele Charts und Trendlinien die Finanzbranche sich selbst oder dem Anleger unter die Nase hält. Unlängst hat eine Studie der Universität St. Gallen ergeben, dass Insider, also die Händler bei Banken und an der Börse dabei im Vergleich zum “normalen” Kapitalanleger die weit höheren Risiken eingehen und in Selbstüberschätzung dabei oftmals enorme Verluste produzieren. Weiterlesen... »
Ansage!
Zunächst einmal möchte ich feststellen, dass ich ein ganz normaler Durchschnittsbenutzer eines Computers bin. Ich verstehe nichts von Programmierung im tieferen Sinne, auch wenn ich bei der Gestaltung von WordPress Themes neben der Erstellung mit der Artisteer Software vielleicht hie und da mal ein wenig im Sourececode rumfummle. Beruflich hatte ich mal eine Weile die Datenbankanwendung dBAse bis ins Kleinste zu erforschen, aber eben auf der Ebene des Benutzers, nichts Programmtechnisches.
Auch auf meiner Festplatte findet man nichts Besonderes. Ein paar Fotos, ein bischen Blabla, Alltagsschriftwechsel eben, die Templates, die ich zum kostenlosen Download anbiete eben, sonst nix. Keine raubkopierten Filme – keine illegalen MP3′s. Die Erklärung ist einfach: Das Medium Film genügt mir in Glotze und Kino über alle Maßen und Musik höre ich am liebsten voll fett über die Anlage. MP3 Player geht vielleicht mal am Strand irgendwo im Urlaub, ansonsten hasse ich das Gefummel mit Ohrstöpseln wie die Pest.
Lange Vorrede kurzer Sinn: Ich bin einer der Allerletzten, die sich über den Besuch eines “Bundestrojaners” auf ihrem Rechner irgendwelche Sorgen zu machen brauchten. Dennoch gilt mein Respekt und mein Dank dem CCC, für die geleistete Arbeit und die Präsentation der Ergebnisse. Weiterlesen... »
Zukunftsfragen
Statt eines Artikels gibt es zu diesem Thema zunächst einfach mal eine kleine Linksammlung:
- Occupy Wall Street
- Occupy together und für die lokale Organisation Meetup together
- Occupy Germany auf Facebook
- Online Aktivisten auf Facebook
- We are the 99 Percent
- 15. Oktober
- Echte Demokratie jetzt
Ergänzung nicht ausgeschlossen…
Und hier ist dann schon die Ergänzung und gleich eine mit massenhaft Links. Spart rumkruschen
- The Babyshambler und hier besonders auch die Linksammlung zur weiteren “Vernetzung”
Lesestoff – rund um dieses Thema werde ich auch noch ein paar Sachen hier drunter verlinken:
- Süddeutsche Zeitung – Von der dunklen Macht der Wall Street
- Artikelsammlung auf Village Voice
- Die Huffington Post berichtet natürlich auch
Die andere 9/11 Betrachtung
Ich kann sagen, dass ich den gesamten Beitrag für höchst beachtenswert halte.







