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Mandelentzündung
Der Mandel und der Singer. Der Kavka und der Mayer, also nicht ich, sondern mein Namensvetter, der Berni Mayer, alias St. Burnster. So kann man denken, MTV- und Vivazeiten der Protagonisten assoziieren, wenn man in die Story von den zwei Ex-Musikjournalisten reinwächst und ihr neues Leben als Detektive in “Mandels Büro” mit ihnen über mehr als 300 Seiten teilt.
Nein, die Biographie vom Berni Mayer ist anscheinend nie so ganz weit weg, nicht die als Musiker, nicht die als Redakteur beim selben Thema und sogar eine Miniexkursion zur Fußball Bundesliga (und zwar nur die erste! wie in seiner Blogrubrik “Brennerpass”) sind im Buch drin. Wie überhaupt so ziemlich alles drin ist was ein gutes, unterhaltsames Buch braucht. Eine affengeile und gar nicht mal so realitätsferne Story, schön ersonnene Charaktere, ganz viel Musik, Sex und Drogen, der Tod und die falsche Liebe. Es rockt also richtig volle Kanne!
Natürlich habe ich mir das Buch vom Herrn Blogkollegen bestellt, als ich erfahren habe, dass es das gibt. Wenig später hielt ich es in den Händen und wollte eigentlich nur so ein wenig rumblättern, reinschmecken, antesten. Denn ich nehme mir derzeit, sofern ich überhaupt richtig zum lesen komme, die Autobiographie vom Keith Richard zur Brust und war da eigentlich glücklich und zufrieden so mittendrin. Aber “Mandels Büro” hat mich dann doch so gefesselt, dass ich es in wenigen Tagen gelesen habe. Das sagt dann ja wohl schon so ziemlich Alles…
